Honda – The Power of Dreams Testage 201


Diesen Frühling wurden einige glückliche Blogger von Aaron Lang, dem damaligen PR-Mann von Honda Deutschland in die Honda Akademie in Erlensee eingeladen, um die 2011er Modellpalette testzufahren.

Letzten Freitag war es dann soweit. Ich traf mich morgens mit @vandango in Friedberg, um mit ihm gemeinsam die ca. 30km lange Anfahrt gemeinsam zu bestreiten.

Gegen viertel vor 9 kamen wir dann in Erlensee an. Wir waren so ziemlich die ersten und wurden erstmal durch Oliver Franz, Aarons Nachfolger, begrüßt.  Später sind wir drauf gekommen, dass wir für ihn eigentlich mal eine Einführungs #tworscht für Olli machen müssten. Mit Aaron und einigen Bloggern aus dem Rhein-Main Gebiet hatten wir bereits einige Treffen bei einer Currywurst-Bude in Frankfurt.

Nachdem @vandango und ich uns am Honda-Counter angemeldet hatten, und dort unsere Nameskärtchen erhalten hatten, genehmigten wir uns erstmal einen Kaffee und Frühstück. Danach schauten wir uns die Modelle an, die vor der Akademie geparkt waren. Motorräder, Autos, Quads, Aufsitzrasenmäher und Stromerzeuger. Alles da.


Es gab unter anderem 2 VFR 1200, einmal mit Schaltung und einmal mit dem DCT Doppelkupplungsgetriebe, eine VT1300, VT750 Shadow, CBR1000RR, CBR600RR, CB600F, eine Goldwing, CB1300F, CBR250,sowie 3 Crossrunner. Eine Neuentwicklung mit 800cm³ V4-Motor.

Kurz nachdem wir uns die Moppeds angeschaut hatten, kam auch von der Ralf vom Blablog. Nach der Begrüßung begleiteten wir Ralf zum Counter, wo ich mir direkt den Schlüssel für die VT1300 holte. Ein Chopper vom allerfeinsten: 1300er V2, Drehmoment ohne Ende, Kardanantrieb,  ABS und Gussräder. Die Gussräder sind nunmal geschmackssache. Mir persönlich gefallen Speichenfelgen wesentlich besser. Vielleicht bietet Honda ja nächstes Jahr wahlweise Speichenfelgen an.

Zum Schlüssel gab es einen Tankrucksack mit 2 vorgefertigten Routen. Da ich mich in der Gegend ein wenig auskenne, fuhr ich über Unterissigheim über eine schön geschwungene Landstrasse:

Von den über 300Kg Gewicht merkt man dank der niedrigen Sitzposition rein gar nichts. Der lange Radstand war am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig, aber nach kurzer Zeit war es überhaupt kein Problem mehr. Ein Blickfänger ist die VT auf jeden Fall. Als ich an einer Ampel stand schauten sich mehrere Leute das Mopped genauer an.

Fazit: Cooler Chopper mit bärenstarkem Motor und gutmütiger Fahrcharakteristik, die durch das ABS noch verstärkt wird!

Zurück bei Honda waren bereits viele andere Blogger vor Ort: Der Marc, der Alex, der Stephan, der griesgrämige Marc, der Moritz,der Jochen, der Ralf der Andreas, der Chris und unser leider verletzter Mike.

Nachdem wir uns alle begrüßt hatten, ging es zur Präsentation, wo unter anderem das DCT Getriebe und das VTEC-System erklärt wurden. Sehr interessant!!!

Nachdem wir in der Vorhalle einige Fotos geschossen hatten, brachen wir zu einer weiteren Testrunde auf: Ich hatte mir die VFR1200 ausgeschaut. Allerdings ohne DCT, dafür mit Navi…

Mit @vandango alias Jona (CB1000R), Ralf(VFR1200DCT) und dem griesgrämigen Marc (CB1300) ging es zunächst über ein kleine Stück Autobahn in die Botanik, wo wir auf schönen kleinen Landstrassen fuhren, und Ralf auch noch eine gute Tat vollbrachte indem er, „unter Einsatz seines Lebens ;)“, einen Pflasterstein von der Mittelspur einer Bundesstrasse entfernte! Danach machten wir einige Fotos:

Die rote VFR war "meine", links daneben CB1300, recht CB1000R und hinten VFR mit DCT

Ich wollte mal schauen wie sich die VFR bei höheren Geschwindigkeiten fahren lässt, und bin daher irgendwann in Richtung Autobahn abgebogen. Auf der Autobahn Richtung Gelnhausen konnte ich dann feststellen, das die VFR bei 249km/h abriegelt 😉 Nachdem ich dann mitten in der Pampa stand, wusste ich natürlich nicht wie ich zurück nach Erlensee kam. Ich dachte mir jedoch:“Ha, du bist ja ein kluger Junge und drückst im Navi einfach auf „Zu Hause“, was ich dann auch tat.

Falsch gedacht: Ich landete in Offenbach auf der Sprendliger Landstrasse. Eben bei Honda Deutschland, und nicht in Erlensee. Das der Tank mittlerweile auf Reserve stand und die Tankanzeige bereits blinkte verbesserte meine Situation nicht unbedingt. Die Adresse der Honda Akademie hatte ich allerdings im Kopf, jedoch kannte die Software die recht neue „Marie-Curie-Str.“ jedoch nicht. Also kam ich antürlich auch noch am falschen Ende von Erlensee raus. Das Ende vom Lied war, dass ich es so gerade eben noch zurück in die Akademie geschafft habe 😀 Puh, was war ich froh das ich wieder da war!

Fazit: Die VFR ist ein Hammer geiles Mopped! 173 PS, Combinded ABS, ein astreies Fahrwerk ( im Vergleich zu meiner 26 Jahre alten Katana waren übrigends alle Fahrwerke überragend!) sowie eine super Sitzposition. Ich weiss nun warum die Jungs beim Road-Blog mit der VFR unterwegs waren!

Danach stärkte ich mich erstmal am leckeren Grillbuffet. Da gerade keine passenden Moppeds dastanden schlug ich Alexander vor, doch einmal eine Runde Quad zu fahren. Am Anfang zögerte er ein wenig, nach der ersten Runde war er aber Feuer und Flamme:

Die hinterradgetriebenen Quads liessen sich sehr leicht auf der „Offroad“-Teststrecke langdriften. Eine sehr witzige und spaßige Abwechslung zum Motorradfahren. Meinen Wunsch, doch einmal den bereitliegenden Baumstamm übers Feld zu ziehen (dank Anhängerkupplung und Seilwinde kein Problem :D), erfüllte mir der nette Mitarbeiter gern!

Nebendran konnte man Aufsitzrasenmäherrennen fahren und dabei „Tolle Preise“, so das Versprechen von Honda, gewinnen. Das lockt natürlich!

Da Mike auch einhändig Rasenmäher fahren konnte, schlug nun seine Stunde! In einem spannenden Rennen, verlor er leider knapp gegen Alex.

Sein Trost-Gewinn: Ein schickes Paar Honda-Flip Flops!

Neben der „Rennstrecke“ stand noch ein weiteres Quad mit einigem Zubehör: Schneeschieber, Schneefräse oder Rasenmäher und: Einem Gewehrhalter 😀

Also perfekt wenn man im Großstadtjungel Schnee räumen will und dabei noch schnell ein paar marodierende Bären erlegen will!

Fazit: Das Quadfahren macht echt Mega-Laune! Also Motorradfahrer bleib ich jedoch lieber bei 2 Rädern 😉

Danach habe ich dann meinen persönlichen Traum „fahren“ dürfen:

Ich hatte als junger Bub mal so einen, allerdings in Grün. Vermutlich von Kawa.

Danach schnappte sich Alex eine Crossrunner und ich die CBR600F. Ich war echt erstaunt: Das kleine Biest läuft locker 220! Ok, sie hat auch 98PS!

Alex fuhr voran über die AB bis nach Kahl am Main, und von dort aus ging es über eine sehr schöne Kurvenstrecke bergauf! In irgendeinem kleinen Dorf hielten wir an um Fotos zu machen:

Zurück in Erlensee ging es dann weiter:

Erst kam uns der griesgrämige Marc auf der GoldWing entgegen, und dann sahen wir einen Krankenwagen der vor der Akademie stand. Jemand war mit der CBR1000RR verunglückt, aber keiner wusste genaueres. Ich hoffe dem Fahrer geht`s gut! Gute Besserung an dieser Stelle!

Als nächstes schnappten sich Moritz, Marc und Stephan die 3 Crossrunner und ich fuhr mit der VFR, diesmal mit DCT, hinterher.

Ganz schön gewöhnungsbedürftig: Kein Kupplungshebel, kein Schalthebel! Dafür eine Feststellbremse 😀

Die ersten Meter waren ein wenig gewöhungsbedürftig: An der linken Armatur hat mein 2 Schalter mit Plus und Minus. Damit schaltet man. An der rechten Armatur hat man einen Schalter mit: N für Neutral/Leerlauf, D für Drive, sowie S für Sport. Außerdem noch einen Hebel mit dem man zwischen AT(Automatik) und MT(„Normales Schalten“) hin und herschalten kann.

Das D Programm ist für`s gemütliche Fahren: Bei mir schaltete die VFR ziemlich flott in den 6. Gang, in dem ich dann ohne Probleme dahinschipperte. Mit der manuellen Schaltung, die ohne Kupplungshebel trotzdem irgendwie ungewohnt war, lies es sich auch sehr entspannt fahren, obwohl ich es ein wenig ruckelig fand. Der griesgrämige Marc empfohl mir vor Abfahrt noch das S-Programm 😀 Darin schaltet die VFR wesentlich später hoch und man kann die Gänge ausfahren. Besonders genial ist der Moment, wenn das VTEC, ein öldrückgesteuertes Ventilsystem, die anderen Ventile zuschaltet. Dann macht das Mopped einen richtigen Satz nach vorn!

Bis zu einer gewissen Drehzahl läuft die VFR im 2-Ventil Betrieb. Ist eine gewisse Drehzahl erreicht, und damit der Öldruck im Motor hoch genug, wird auf 4 Ventil Betrieb umgeschaltet.

Die Jungs gaben mit den Crossrunnern gut Gas, aber dank den 70 Mehr-PS der VFR konnte ich ohne Probleme mitfahren.

Zurück an der Honda Akademie herrschte bei allen Aufbruchsstimmung. Nachdem wir uns alle voneinander verabschiedet hatten fuhr ich mit Marc, Alex und Stephan Richtung Süden, wo sie dann irgendwann Richtung Stuttgart zum Wheelen und ich Richtung Karlsruhe zum GS-Stammtisch fuhren.

Ein super Tag, an dem ich viele neue Erfahrungen sammeln konnte, viele nette neue Leute kennengelernt habe und natürlich fleissig Motorradkilometer sammeln dürfte! Einen riesen Dank an dieser Stelle an Honda, die „uns“ Blogger zunehmend als „Reporter u. Multiplikatoren“ sehen. So meine Meinung. Ich hoffe bis nächstes Jahr!

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Kategorien: Leben, Nebenbei, Treffen | Schlagwörter: , , , , | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Honda – The Power of Dreams Testage 201

  1. Echt schade, dass ich diesmal nicht dabei sein konnte. 😦

  2. Hahaha, die mit den Navi nach Hause fahren Geschichte hatte ich gar nicht mitgekriegt. Coole Sache.

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