Werksbesichtigung bei Metzeler/Pirelli


Als Patrick und ich in Island weilten, trudelte irgendwann bei Twitter eine Nachricht von Jochen ein, der fragte, ob wir beide Anfang Oktober Zeit und Lust auf eine Werksbesichtigung bei Metzeler hätten.

Natürlich hatten wir 😉

So fuhr ich s mit dem Hoppelhäschen aka DR bei strömendem Regen  zu Senor Trölf und von dort aus ging es weiter nach Höchst im Odenwald, wo wir ins Hotel Lust einkehrten. Ein gut bürgerliches Hotel mit Kegelbahn. Doch dazu später mehr 😉

Dort gab es erstmal ein wenig Verwirrung, da ich nicht auf der Gästeliste stand, was aber schnell gelöst wurde. Dann gab es großes Begrüssen: @pistonpin, @vjstephan, @lefronc, @moto1203, sowie @schrm und @moppethexe waren bereits angereist. Später gesellten sich noch @epic_fnord, @griesgram999 und @motorrad_frauke hinzu.

Zimmer wurden bezogen und Moppedkleidung wurde gegen „zivile“ Kleidung getauscht. Danach gab es auch schon das erste Bier ( es sollte nicht das letzte sein ) und Abendessen. Kurz vor dem Essen tauchte dann auch Rennfahrerlegende Helmut Dähne auf. Ein sehr zurückhaltender und höflicher Mensch, dem man solche Eskalationen auf einem Motorrad auf den ersten Blick gar nicht zutrauen würde.

Danach ging es auf die Kegelbahn und somit zum geselligen Teil. Es wurden Teams gebildet und gegeneinander gekegelt.

Dabei ging es natürlich nur um den Spaß an der Freude. Trotzdem ist unser Team mit dem klangvollen Namen:

„Die biertrinkenden Vollidioten“ nur knapp an Platz 1 vorbeigeschrammt 😉

Es wurde viel geplaudert und getrunken, was dazu führte, das es irgendwann keinen Ouzo mehr gab…

@pistonpin macht dem Gruppennamen alle Ehre!

@ernietroelf und @moppethexe

Irgendwann ging es dann ins gemachte Bettchen, wo ich noch ein paar wunderbare Werkstatthandschuhe von Metzeler fand. Die haben sich mittlerweile mehrfach beim Schrauben in der kalten Garage bewährt! Danke dafür!

Morgens ging es nach einer belebenden Dusche dann zum Frühstücksbuffet: Rührei, Kaffee, Brötchen, sprich alles was das Herz begehrt. So waren alle schnell wieder munter und bereit für die Fahrt ins nahe gelegene Breuberg – wo das sich das Reifenwerk befindet.

Nachdem alle ihre Besucherausweise in Empfang genommen hatten ging es nach Monza.

Zumindest hieß der Raum so 😉 Dort wurde uns von Helmut über mehrere Stunden sehr detailliert, interessant und praxisnah der Aufbau eines Reifen nähergebracht.

Wer von euch wusste beispielsweise, dass sich ein Reifen bei 200km/h 2cm ausdehnt? Oder das bei 100 km/h 2 Tonnen Last auf den Wulstkern im Reifen wirken? Wer hieran Interesse hat, sollte sich unbedingt den Artikel von Frauke durchlesen!

Danach ging es mit rauchenden Köpfen zum Mittagessen in die Werkskantine. Frisch gestärkt ging es dann ins eigentliche Reifenwerk. Dort wurden wir vom Werksleiter empfangen und dürften (s)einem Vortrag über das Werk lauschen.

Dieser war natürlich stark BWl-lastig und uns wurde die eine um die andere Kennzahl um die Ohren gehauen. Der Vortrag war natürlich sehr interessant, aber ich denke das wir Blogger da nicht die richtige Zielgruppe waren bzw. sind.

Nach dem Vortrag führte uns der Fertigungsleiter, ein sehr engagierter und fachkundiger Mensch, durch die gesamte Produktion. Dies schloss sowohl die manuelle Fertigung von Reifen, sowie die „MIRS-Abteilung“ ein. MIRS steht für „Modular Integrated Robotized System“ und heisst nicht anderes als maschinelle Fertigung. Diese ist um einiges schneller als die manuelle Fertigung, macht aber trotzdem nur einen kleinen Teil der Produktion aus.

Die Blogger im Reifenwerk

Danach waren die zwei wunderbaren Tage bei Metzeler leider auch schon wieder vorbei.

@ernietroelf, @pistonpin, @epicfnord, @griesgram und ich fuhren daraufhin noch zur nahegelegenen Burg Breuberg, um dort einen Kaffee zu trinken. Doch dazu kam es gar nicht erst. Am Parkplatz angekommen entdeckten wir eine famose Rutsche aus Edelstahl. Da es zuvor geregnet hatte, versprach dies eine sehr schnelle Rutschpartie zu werden.

Vorher hatten wir uns noch gefragt, warum am unteren Ende der Rutsch ein Netz aufgestellt war. Danach wussten wir es 😉 Hier ein kleines Video zur Veranschaulichung 😉

Da uns das Angebot im Burg-Restaurant nicht so zusprach fuhren wir danach noch nach „Schoschehause“ und aßen dort lecker zu Abend. Danach ging es dann heim.

Fazit: Gerne wieder!

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