Feuer, Eis und gefundenes Bier


Angestachelt von diesem Tweet traf ich mich nach einigem Hin und Her am Samstag Nachmittag Abend mit @_seitwaerts_  nebst Begleitung, @kolbenfresser, @banditin sowie @pistonpin am Gederner See zum Winterzelten bzw. eben zum #twintercamp!

Eigentlich wollten wir uns gegen 16:00 dort treffen. Wir hatten alle, bis auf Volker alias @_seitwaerts_, eine mit ~60km recht kurze Anfahrt. Volker war jedoch gegen 16:30 als erstes da 😉 Wir bewiesen uns mal wieder als zuverlässig unzuverlässig 😉

In Gedern angekommen, fuhr ich mit Volker und Beate erstmal auf die Zeltwiese und stellte mein Heim auf. Die anderen beiden wollten im Auto nächtigen. Immerhin hatten sie Feuerholz dabei 😉

Trautes Heim, Glück allein!

Nachdem das Feuer brannte trudelte dann auch Alex aka @pistonpin ein. Wir sollten die einzigen bleiben die a) mit dem Mopped angereist waren und b) zelten würden.

Irgendwann spät Abends trudelten dann auch Nina und Dennis ein. Das Feuer brannte schon munter und das mitgebrachte Holz ging schon fast zu Neige, was uns dazu veranlasste die nahegelegene Hecke nach Holz abzusuchen.

Zu unserem Glück war diese anscheinend vor kurzem geschnitten worden, sodass alles voll mit Holz war. Irgendwann erfühlten meine Hände dann plötzlich statt Holz Glas. Ich guckte nicht schlecht, als ich 2 verschlossene Flaschen Bier fand.

Dies war ein Zeichen: Der Zelt und Motorradgott meinte es gut mit uns, denn nicht nur, dass ich gerade Bier gefunden hatte… Nein, es find auch noch an zu schneien. Ein wahres Winterwunderland: Feuer, Eis und gefundenes Bier!

Feuer *arrr*

Danach wurde erstmal gegrillt und gegessen. Der mitgebrachte Ouzo war nämlich schon leer, und wir bekamen Hunger! Ich hatte meinen kleinen Grillrost dabei, der einfach über das offene Feuer gestellet wird. Allerdings sind die Zwischenräume recht groß bzw. Nürnberger Würstchen sind einfach zu klein! Zum Glück hatten wir noch Steaks und richtige Würstchen 😉 Dem @kolbenfresser haben wir dann noch einen kleinen Denkzettel verpasst, mit dem Hinweis, das Nürnberger Würstchen nicht soo geeignet sind. Nachdem wir dann auch kein Bier mehr hatten ging es ins Bett. Auf das was am Morgen auf uns warten sollte, waren wir allerdings nicht vorbereitet:

Winterwunderland: Neuschnee im Vogelsberg

Über Nacht waren tatsächlich 15cm Neuschnee gefallen. Nun tat sich auch Alex nicht mehr schwer damit, unser Treffen#twintercamp zu nennen. Die Autofahrer waren schon weg als ich aufwachte.

Alex und ich guckten beide nicht schlecht als wir aus dem Zelt krochen. Ein bisschen doof war, das die Toiletten nebst Duschen abgeschlossen waren. Ich fuhr also mit der DR zur Rezeption, um nach einem Schlüssel zu fragen, dabei passierte noch eine recht witzige Situation:

Ich fuhr im Zweiten Gang mit Standgas die Strasse zur Rezeption entlang. Vor mir: Ein Jogger. Ich tuckerte also kaum schneller als der Jogger lief. Als ich auf gleicher Höhe war, wünschte ich ihm einen guten Morgen. Er guckte, meinte „Morgen“, guckte wieder geradeaus und riss im nächsten Moment den Kopf wieder zur Seite um mich anzustarren. Hat wohl nich damit gerechnet Sonntags morgens bei Schnee ein Mopped zu sehen 😀

Schneemann

An der Rezeption passierte leider gar nichts, da sie noch geschlossen hatte, und der Hilfsarbeiter nur einen Satz Deutsch beherrschte: „Kollege komme szehn Uhr“…

Also wieder zurück und Sachen einpacken:

@pistonpin beim Abbau

Dabei entstand auch dieses schicke Foto:

Winterfahrer FTW!

Fertig gepackt ging es dann zur Rezeption, wo auch mittlerweile jemand saß 😉 Er blickte uns allerdings ziemlich verdutzt an, keine Ahnung warum 😀 Alex brachte zuvor noch den Kommentar, das seine Avon Reifen bei Schnee ja ziemlich gut seien. Er hätte es nicht beschreien sollen…

Der Campingplatz liegt in einem Tal, also mussten wir ca 400m Bergauf. Mit der DR kein Problem, die Gülle tat sich allerdings etwas schwerer. Am Ende half nur noch schieben, da die Reifen einfach durchdrehten und das Mopped mit gezogenen Bremsen einfach wieder rückwärts den Berg runterrutschte. Als wir oben waren war Alex ziemlich erschöpft, aber sichtlich stolz auf seine Leistung 😉

Dummerweise mussten wir nun auf der anderen Seite wieder runter, was leider zu einem kaputten Blinker an der Gülle und einem verbogenen Protektor an der DR führte.

Auf der B275 Richtung Friedberg schneite es dann ziemlich stark, sodass man kaum etwas sah. Dann kommt es natürlich super wenn man zu allem Überfluss auch noch auf Reserve schalten muss.

In Friedberg angekommen ging es dann auf die A45, wo der Schnee zu Regen wurde…

Dann war das #twintercamp auch leider schon wieder vorbei 😦

P.S.: Das gefundene Bier haben wir wieder deponiert, sodass andere durstige Vasallen ihren Durst stillen können 😉 In Gießen schien dann übrigends die Sonne!

P.P.S.:

Winterfahren ist einfach super!

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Kategorien: Ausflüge, Nebenbei, Treffen | 4 Kommentare

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4 Gedanken zu „Feuer, Eis und gefundenes Bier

  1. „Alex brachte zuvor noch den Kommentar, das seine Avon Reifen bei Schnee ja ziemlich gut seien.“

    Gut nicht unbedingt, aber besser als gedacht. (Zumindest bis zu Kassenhäuschen hat das ja auch gestimmt. :))

    Ja, war schön. Müssen wir unbedingt wieder machen! 🙂

  2. Ihr kleinen Glückkekse habt genau das richtige Wochenende erwischt. Mit dem Luxusweibchen hätte das sicherlich nicht geklappt.
    Für die Gülle sollte es doch auch Reifen mit einem gröberen Profil geben.

    • Es hat echt super gepasst. Aber du hast recht, die Kawa hättest du warscheinlich im Dorf stehen lassen müssen 😉
      Du brauchst wieder`ne SR 😉

    • Joa, passende Reifen gibt’s. Die sollte man allerdings im Idealfall schon vorher montiert haben, bevor es schneit. 🙂

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