Eine schmierige kleine Asiatin.


Kurz vor Weihnachten fuhr ich zu einer guten Freundin nach Bayern, um sie dort zu besuchen. Von Hamburg aus runde 500 Kilometer. Also sattelte ich die BMW und fuhr nach der Arbeit los.

Dort angekommen verbrachte ich einen weniger und einen schöneren Tag dort, anschliessend fuhr ich über die Feiertage zu meinen Eltern.

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Mit @pistonpin und @banditin unterwegs im Spessart

Im Bergischen angekommen verbrachte ich ein paar nette Tage. Unter anderem war ich mit meinem Freund Herby eine Runde Mopped fahren. In Wuppertal-Cronenberg mussten wir allerdings einen außerplanmäßigen Halt einlegen, denn der Druckpunkt der BMW-Kupplung befand sich so ungefähr einen Millimeter vom Lenker entfernt. Also stellte ich die Kupplung schnell nach (DAS überlegene Motorenkonzept macht es möglich! ).

Nach nichtmal 5KM stellte sich allerdings dasselbe Phänomen wieder ein. Also auf direktem Weg nach Hause. Nach kurzer Überlegung kam ich zum Schluss das es der Zug sein könnte der sich gelängt hatte. Also mit Hilfe eines Nippel-Pannensets einen neuen Zug gelegt und die Kupplung etwas nachjustiert. Dies funktionierte erstmal ganz gut, lediglich das Einkuppeln blieb weiterhin sehr ruppig. Trotzdem befand ich den Zustand als gut genug um die Heimreise nach Hamburg antreten zu können.

In Hamburg angekommen ging es dann nach ein paar Tagen in die Werkstatt um dort der Sache auf den Grund zu gehen. Recht schnell war der bzw. die Schuldige gefunden: Die Druckstange war gebrochen. Motorseitig hat diese einen kleinen Fortsatz, der abgebrochen war. Da die Druckstange in einer Hohlwelle durch das Getriebe läuft konnte dieser aber nirgendwo hin. Dies erklärte natürlich die Nachstellerei des Ausrückhebels.

Unangenehmer Nebeneffekt: Die Druckplatte, die Kupplung und die Mitnehmerscheibe waren bzw. sind dort wo niemals die Sonne scheint. Die Ersatzteile kosten fast einen halben Monatslohn, den ich leider nicht „mal eben so“ aus dem Ärmel schütteln kann.

Letzte Woche traf ich mich dann mit einer lieben Freundin und Max, der gerade den Vergaser ihrer SR 500 zusammensetzte. Ich erzählte von der Misere, woraufhin mir Rike sofort ihre SR 500 anbot, da sie aus gesundheitlichten Gründen zur Zeit nicht fahren kann.

Ich war gerührt von dieser freundlichen Geste und konnte gar nicht anders als begeistert zuzustimmen.

Nachdem die SR zum Leben erweckt war fuhr ich auch gleich damit zur Arbeit, begleitet von einigen lustigen Fehlzündungen, die komischerweise immer unter Unterführungen auftraten. Seltsam das.

Lediglich die 20 Jahre alten ME77 sind mit vorsicht zu geniessen. Sie neigen zum rutschen in nassen Kurven 😉

Die schmierige kleine Asiatin!

Die schmierige kleine Asiatin!

Eine schmierige kleine Asiatin eben!

(P.S.: Am ersten Abend schaffte ich bereits einen One Kick Only. Hat natürlich keiner gesehen!)

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