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Haxenfressen der Suzuki GS Interessengemeinschaften 2014

Letztes Wochenende fand in Schellhorn bei Plön das mittlerweile schon traditionelle Haxenfressen, ausgerichtet durch Olli & Carola von der Suzuki GS IG Nord statt.

Das letzte Mal war ich 2009 dort. Damals war ich mit dem Zug angereist, da ich zu der Zeit einen Auslandsaufenthalt in Strasbourg absolvierte und sehr günstig Tickets für die Bahn bekommen hatte: In Offenburg ein- und in Kiel aussteigen, ohne Umstieg. Für 19€. Damals wollte ich eigentlich schlafen (ich fuhr nachts los), was aber daran scheiterte, das ich mein Abteil mit 5 Schweizern teile die von Frankfurt aus nach Mallorca fliegen wollten 😀

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Klein Kutze auf dem Marine Ehrenmal in Laboe

Diesmal wollte ich jedoch standesgemäß mit dem Moped anreisen (als einziger von über 50 Gästen 😉 ) . Da die Leih-Asiatin einen frisch gemachten Motor hat, wollte ich Autobahnen möglichst vermeiden und nur über Land anreisen. Das klappte auch ganz gut. Ich fuhr an diesem Abend sogar die schönste Motorradstrecke die ich im Norden bisher gefunden habe. Das einzige Problem an der Sache: Schneeregen, 25 Jahre alte Reifen und Dunkelheit. Es war also mehr ein Eiertanz als eine geschwungene Linie.

Am Gildehus angekommen gab es dann auch gleich Essen: Haxe, Knödel und Gerstensaft.

Haxenfressen 2010IMG_5187

Um der ganzen Völlerei einen Sinn zu geben findet im Anschluss an das Gelage immer eine Versteigerung statt, wo Gäste überschüssige (Motorrad-) Teile für einen guten Zweck spenden können. Der Erlös der Versteigerung ging dieses Jahr an MehrSi.

Wer MehrSi nicht kennt, hier kurz und knackig: Die Jungs und Mädchen kümmern sich darum, das Leitplanken mit Unterfahrschutz ausgestattet werden!

Dieses Jahr kamen über 3000€ zusammen, die im Sommer feierlich übergeben werden!

Da ich auch etwas beitragen wollte, habe ich für einen wahnsinnigen Betrag ein schickes Metzeler Shirt erstanden:

Metzeler Shirt. Nach 30 Jahren werden sie leicht ruschtig ;)

Metzeler Shirt. Nach 30 Jahren werden die Reifen trotzdem leicht ruschtig 😉

Das, aus meiner Sicht, Sahnehäubchen kam allerdings danach: Ein Gutschein für eine eintätige Elektro-Motorrad Tour durch den Harz. Olli und Matze vom Motorradschutzgebiet sind gute Kumpels und so wollte Matze auch etwas beitragen!

Neben seiner Tätigkeit als Tourguide im Harz ist er nämlich noch Stützpunkthändler für die amerikanische Motorrad Marke Brammo. Diese aus Oregon stammende Firma gewann 2010 mit dem Modell Enertia+ den Titel „Elektromotorrad des Jahres“. Und genau mit so einer werde ich einen Tag durch den Harz düsen! Yeah! Das Moped ( es kann mit einem 125er Führerschein gefahren werden ) leistet 17 PS und hat 40Nm Drehmoment, sowie eine Reichweite von bis zu 120KM. Vielleicht kann ich ja auch mal die Empluse, das grosse Schwestermodell,  fahren oder zumindest Probesitzen 😉

Ich werde selbstverständlich berichten wie es war. Allerdings werde ich wohl warten bis es ein bisschen wärmer ist 😉

Sonntag ging es dann nach einem ausgiebigen Frühstück zurück nach Hamburg. Es war zwar ein wenig kalt, aber absolutes Kaiserwetter: Blauer Himmel und Sonnenschein.

Zugefrohener Scharsee

Zugefrohener Scharsee

Le SR

Le SR

 

Bei solchen Bedingungen bin ich immer wieder froh keinen Strich auf meinem/n Kennzeichen zu haben 😉

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Eine schmierige kleine Asiatin.

Kurz vor Weihnachten fuhr ich zu einer guten Freundin nach Bayern, um sie dort zu besuchen. Von Hamburg aus runde 500 Kilometer. Also sattelte ich die BMW und fuhr nach der Arbeit los.

Dort angekommen verbrachte ich einen weniger und einen schöneren Tag dort, anschliessend fuhr ich über die Feiertage zu meinen Eltern.

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Mit @pistonpin und @banditin unterwegs im Spessart

Im Bergischen angekommen verbrachte ich ein paar nette Tage. Unter anderem war ich mit meinem Freund Herby eine Runde Mopped fahren. In Wuppertal-Cronenberg mussten wir allerdings einen außerplanmäßigen Halt einlegen, denn der Druckpunkt der BMW-Kupplung befand sich so ungefähr einen Millimeter vom Lenker entfernt. Also stellte ich die Kupplung schnell nach (DAS überlegene Motorenkonzept macht es möglich! ).

Nach nichtmal 5KM stellte sich allerdings dasselbe Phänomen wieder ein. Also auf direktem Weg nach Hause. Nach kurzer Überlegung kam ich zum Schluss das es der Zug sein könnte der sich gelängt hatte. Also mit Hilfe eines Nippel-Pannensets einen neuen Zug gelegt und die Kupplung etwas nachjustiert. Dies funktionierte erstmal ganz gut, lediglich das Einkuppeln blieb weiterhin sehr ruppig. Trotzdem befand ich den Zustand als gut genug um die Heimreise nach Hamburg antreten zu können.

In Hamburg angekommen ging es dann nach ein paar Tagen in die Werkstatt um dort der Sache auf den Grund zu gehen. Recht schnell war der bzw. die Schuldige gefunden: Die Druckstange war gebrochen. Motorseitig hat diese einen kleinen Fortsatz, der abgebrochen war. Da die Druckstange in einer Hohlwelle durch das Getriebe läuft konnte dieser aber nirgendwo hin. Dies erklärte natürlich die Nachstellerei des Ausrückhebels.

Unangenehmer Nebeneffekt: Die Druckplatte, die Kupplung und die Mitnehmerscheibe waren bzw. sind dort wo niemals die Sonne scheint. Die Ersatzteile kosten fast einen halben Monatslohn, den ich leider nicht „mal eben so“ aus dem Ärmel schütteln kann.

Letzte Woche traf ich mich dann mit einer lieben Freundin und Max, der gerade den Vergaser ihrer SR 500 zusammensetzte. Ich erzählte von der Misere, woraufhin mir Rike sofort ihre SR 500 anbot, da sie aus gesundheitlichten Gründen zur Zeit nicht fahren kann.

Ich war gerührt von dieser freundlichen Geste und konnte gar nicht anders als begeistert zuzustimmen.

Nachdem die SR zum Leben erweckt war fuhr ich auch gleich damit zur Arbeit, begleitet von einigen lustigen Fehlzündungen, die komischerweise immer unter Unterführungen auftraten. Seltsam das.

Lediglich die 20 Jahre alten ME77 sind mit vorsicht zu geniessen. Sie neigen zum rutschen in nassen Kurven 😉

Die schmierige kleine Asiatin!

Die schmierige kleine Asiatin!

Eine schmierige kleine Asiatin eben!

(P.S.: Am ersten Abend schaffte ich bereits einen One Kick Only. Hat natürlich keiner gesehen!)

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