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Das DR350 Treffen 2012 beim MSC Dreckenach

Da ich ja nun ziemlich genau ein Jahr DR350 fahre, dachte ich mir es wäre an der Zeit mal ein paar andere DR350 Fahrer kennenzulernen. Bisher kannte ich ja „nur“ den Moritz 😉

Veranstaltet wird das Treffen einmal im Jahr von Tom alias Thomas, der auch das DR350 Forum betreibt! Da besagter Thomas Mitglied in einem MSC ist, der ein hervorragendes Gelände mit Cross, Trail und Enduro-Strecken besitzt, findet das Treffen stets dort statt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den MSC Dreckenach, der uns sein Gelände zur Verfügung gestellt hat 🙂

Freitag fuhr ich dann gemütlich von Giessen nach Dreckenach, welches in der Nähe von Koblenz liegt. Später sollte ich dafür noch ausgezeichnet werden 😀 Die Strecke führte grob über Limburg und so war ich nach guten 3 Stunden auch schon da.

Einfahrt zum Fahrerlager

Nachdem ich mein Zelt aufgebaut hatte, kam ich schnell mit anderen Teilnehmern ins Gespräch. Darüber war ich sehr froh, da ich es selbst als schwierig empfinde, wenn man als „Neuer“ in eine „geschlossene Gruppe“ kommt und dort Anschluss finden will. Dies war jedoch überhaupt kein Problem und ich wurde sehr freundlich aufgenommen. Da es geregnet hatte und ich Freitags eh nicht vorhatte zu fahren, beschäftigte ich mich mit anderen Dingen wie z.B. der Vernichtung alkoholischer Getränke. Das klappte auch ganz gut. Abends wurde dann der Grill angeschmissen, und aus Rumänien importierter reiner Alkohol ( jemand hat behauptet es sei Pflaumen-Schnaps ) konsumiert.

Samstag war die Strecke morgens leider immnoch zu matschig, als dass ich mit meinen straßenorientierten Profil hätte fahren können. Große Teile waren zwar schon trocken, jedoch gab es immernoch ein paar zerfurchte schlammige Abschnitte, die mir auch einen Sturz abnötigten. Tom meinte daraufhin ich solle einfach noch 2 Stündchen warten, dann könnte ich ohne Probleme fahren. Da ich sowieso noch in den nächsten Ort wollte, um Trinkwasser zu kaufen, fuhr ich spontan nach Kobern-Gondorf um mich dort mit dem kühlen Nass einzudecken.

Zurück an der Strecke machte ich ein paar Fotos und startete dann erneut. Auf der nun trockenen Strecke konnte ich richtig genial fahren. Lediglich eine große schlammige Pfütze mit einer Rechts-Kurve machte mir noch ein wenig Probleme.  Das hochspritzende Wasser in Verbindung mit einem porösen Gummi am Zünderkerzenstecker ließ die DR ausgehen und mich ca. 10 Minuten treten. Davon beflügelt, dass die DR wieder an war, rauschte ich los und nahm prompt einen Hügel mit etwas zuviel Schwung, sodass ich mich erstmal lang legte. Ich nahm dann die „Ausfahrt“ und fuhr ins Fahrerlager. Dort standen einige um die 50er eines jüngeren Treffenteilnehmers herum und waren am schrauben. Ich gesellte mich natürlich gleich dazu 😉

Das Moped französischen Fabrikates sprang nicht an ( Wer hätte das nur gedacht ;)? ). Der junge Mann vergnügte sich derweil auf einer 350er Beta, während Vater mit Hilfe der gesamten Kompetenz der Treffenbesucher versuchte das Flöppchen wieder in Gang zu bringen. Nachdem es zu 50% zerlegt war, wechselte jemand der Kerzenstecker und schwupp, lief der kleine Franzose wieder.  Ich machte gleich eine Probefahrt und blieb nach 400m stehen. Zum Glück war es diesmal nur der geschlossene Benzinhahn 😉

Zwischenzeitlich hatte ich zusammen mit Bernd meine Gabel entspannt und den Lenker gerichtet. Und wo ich schon dabei war, wechselte ich auch den meinen alten Schalthebel, gegen einen schönen Neuen von IMS! Dann wurde noch flugs der poröse Gummi gegen einen neuen getauscht 🙂

Aufgrund der Tatsache, das bei der Reparatur bereits das ein oder andere eiskalte Ursus geleert wurde, verzichtete ich darauf nochmal die Strecke zu befahren 😉

Im Laufe des Abends wurden dann noch, nachdem ausgiebig gespeist wurde, Pokale verteilt. Und was soll ich sagen, ich habe einen bekommen: Für die weiteste Anreise auf 2 Rädern 😀 Ich bin vorher auch noch nicht für 140km ausgezeichnet worden, hab mich jedoch sehr gefreut, und hübsch ist der Pokal obendrein. Nebenbei wurden dann noch Preise für den Trail-Wettbewerb ( bei dem ich fulminant verkackt habe und letzter wurde ) und den Wheelie Contest verteilt. Die Trial Jungs hatten echt was drauf. Unter anderm habe ich übrigens den Jo alias Dr. Dirt kennengelernt!

Nach einigen selbstgebrannten, die mich stark an den Moonshine aus Hvervavellir erinnerten, ging es dann ins Zelt.

Am nächsten Morgen wurde dann eine große Tafel aufgestellt und wir frühstückten alle gemeinsam. Ein sehr schöner Start in den Morgen!

Danach fuhr ich noch ein wenig über die Cross-Strecke und das Trial-Gelände, bis ich dann meine Sachen packte und Richtung Giessen aufbrach. Mit meinem verschlammten Mopped muss ich auf der Autobahn wohl ein ganz lustiges Bild geboten haben, denn ein Trupp Holländer „met die Caravaan“ hupten und winkten wie blöde als ich an ihnen vorbeifuhr… Gegen 14:00 Uhr war ich dann wieder zu Hause.

Alles in allem ein supergeniales Wochenende! Es war das erste Mal, dass ich auf einem abgesperrten Gelände mit der DR unterwegs war, aber sicher war es nicht das letzte Mal!

Abschliessend nocheinmal Danke an den MSC Dreckenach, der uns das Gelände zur Verfügung gestellt hat und an Tom für`s organisieren!!! Wir sehen uns nächstes Jahr!

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4. Europäisches Katanatreffen Wil/CH

Eins der Events des Jahres, zumindest in meinem Kalender fand vom 19-23.08 in Wil im Kanton Sankt Gallen in der Schweiz statt. Das EuroKat!

Nachdem ich mit 18 auf dem 40. Katana-Treffen war und dort aufgrund von schlechter Organisation und der Tatsache, das dies mein erstes Motorradtreffen überhaupt war, kein besonders gutes Bild bekommen hatte, wollte ich unbedingt mal wieder auf ein Katanatreffen. Damals war ich ziemlich zurückhaltend und bin irgendwie mit niemandem so richtig ins Gespräch gekommen, diesmal war das jedoch ganz anders 😉

Donnerstag`s fuhr ich nach der Arbeit erstmal nach Karlsruhe zu befreundeten Katana-Fahrern. Freitag morgen ging es dann von dort aus weiter zum Hotel Wasserfall im Schwarzwald.

Dort hatte sich sowohl ein großteil der deutschen Katana-Gemeinde, als auch einige Briten bereits Donnerstag Abend eingefunden. Das dies zu einer recht späten Abfahrt führte, dürfte ja allen klar sein 😀

Von dort aus ging es mit ca. 25 Moppeds weiter Richtung Schweiz. Obwohl wir eine ziemlich große Gruppe waren lief alles harmonisch ab. Ich denke, dass dies zum grossen Teil an der Führung durch Martin lag. Er kommt aus der Region in der das Hotel steht und hatte im Vorfeld bereits eine Strecke ausgearbeitet, bei der wir eigentlich nur 3 oder 4 mal abgebogen sind. Einen unschönen Moment gab es dann allerdings doch:

Als wir in der Gruppe abbogen und jemand die linke Fahrspur „dicht“ machte, meinte ein Autofahrer dann unbedingt auf seinem Recht bestehen zu müssen und fing an zu hupen und zu gestikulieren. Deutsches Spießbürgertum par excellence… Aber gut, wir sind einfach weitergefahren.

Am Motorradtreff „Hegaublick“ legten wir dann eine etwas längere Pause ein. Das Restaurant/Café liegt auf einem Berg im Schwarzwald, ca. 25km nördlich vom Bodensee (den kann man von dort oben nämlich schon sehen 😉 ). Vor dem Café ist eine Kurve, die man durchaus als Applauskurve bezeichnen kann 😀 Und so kam es, das dort einiges an Moppeds flanierte. Unter anderen auch diese 2 Schätzchen hier:

Rau-Kawa

Von dort aus ging es ohne Probleme über die Schweizer Grenze, und dass obwohl einer eine Axt am Mopped befestigt hatte 😀

In der Schweiz kam es dann in Wil zu ein paar kleinen Problemchen:

Das Treffen musste aus organisatorischen Gründen kurzfristig verlegt werden, daher standen wir mit 25 Moppeds in Wil und suchten den Weg. Bei 30 Grad. Irgendwann hat jemand die Adresse rausgekramt und ist mit einem Navi vorgefahren. Als wir dann am Platz angekommen waren, kam das übliche:

Erstmal ein kaltes Bier!

Es kühlte, schmeckte aber nicht… Wirklich nicht! Danach wurden Zelte aufgebaut und gegessen. Nach dem 3. Bier ging es dann so langsam mit dem Geschmack und der Abend nahm seinen Lauf.

Der nächste Morgen begann dann dementsprechend spät… Jemand aus dem Katana Owerns Club schoss dann noch dieses tolle Foto 😀

Nach dem 2. Kaffee und einem ordentlichen Frühstück schlenderte ich über den Platz und schaute mir die Moppeds an: Viele Umbauten mit GSX-R Fahrwerksteilen, größere Motoren ( GSX bzw. GSX-R ), 2 Klappnasen, eine XN85 ( eine 650er Turbo auf Basis eines GS-Motors ), Umbauten mit Zentralfederbeinen und eine sehr seltene 400er Katana, die Jimmy vom Katana Owners Club UK gehört. Seeehr schöne Moppeds jedenfalls. Auffällig war, das fast so viele Engländer wie Deutsche da waren. Ebenfalls waren einige Franzosen angereist. Unter anderem auch Alexandre von Katana-France. Er wird das V. Eurokat in Bordeaux ausrichten.

Mittags ging es dann los in Richtung Schwägalp. Mit ca 35-40 Moppeds ging es durch die Schweiz auf den Berg. Nachdem ich einmal die Strasse „gesperrt“ hatte, bin ich in den Genuss gekommen hinten zu fahren. Wenn man in ein Tal fährt und vor sich nur -hier Lieblingsmopped einsetzen- sieht, ist das ein unglaublich geniales Gefühl. Auf der Alp angekommen aßen wir erstmal etwas. Während wir das taten fing auf der anderen Seite der Strasse auf einem Felsvorsprung ein Trompeter an ein Lied zu spielen. Extrem coole Show 😉

Den Rückweg traten wir etwas dezimiert an, da einige Engländer mit der Seilbahn auf den Gipfel gefahren waren und später nachkommen wollten.

Nach Abendessen und dem ersten Bierchen kam es dann zur Pokalverleihung. Unter anderem für die meisten besuchten Katana-Treffen.

Jimmy gewann den Preis für die schönste 400er. Allerdings nur, weil der die einzige 400er am Platz besaß 😀 Der Abend nahm dann wieder seinen Lauf und irgendwann ging ich ins Bett.

Am nächsten Morgen wurden wir recht „unsanft“ geweckt, da irgendwer seine Kuhherde über die Alp trieb.

Kurz hatte ich die Idee Hannes zu wecken, seines Zeichens Schlachter, und ihm die Axt in die Hand zu drücken.

Nach dem Frühstück machte ich mich allerdings dann, mit Hinblick auf die 650Km Rückreise, recht schnell auf dem Rückweg. Ich tankte in der Schweiz nochmal voll und fuhr dann grob über Rottweil und Wolfach nach Offenburg und von dort über die A5 nach Hause.

Alles in allem ein super Treffen, um weiten besser als das andere Katana-Treffen auf dem ich war!

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